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| Über uns Diakonische Arbeit Diakonissen und
Johanniterschwestern
In den Jahren zwischen den
Weltkriegen übernahmen Diakonissen des Mutterhauses Bethanien StettinNeutorney die Verantwortung für die
Weiterentwicklung des inzwischen modernisierungsbedürftigen Bugenhagenstiftes. Ein Kennzeichen ihrer Tätigkeit war bis in die
Gegenwart hinein die intensive Zusammenarbeit und auch das
Zusammenleben mit Angehörigen der Johanniterschwesternschaft. Früher
galt das für die Aus- und Weiterbildung der Johanniterschwestern im
Diakonissen Krankenhaus in Stettin sowie für das gemeinsame Wirken in
den Johanniter Krankenhäusern Polzin und Lauenburg. Es hat sich
kontinuierlich fortgesetzt. In alten Bänden des bis zum Zweiten
Weltkrieg wöchentlich erschienenen Mitteilungsblattes der Diakonissen
mit dem Titel "Pommerscher Hausfreund" sind solche
Weiterbildungsveranstaltungen angezeigt.
Bereits
die Schwesternregister des Mutterhauses Bethanien aus dem vorigen
Jahrhundert enthalten Namenslisten der dort tätigen
Johanniterschwestern. Wegen der mit akkurater Handschrift vorgenommenen
korrekten Eintragungen bereitet das Lesen noch heute Freude.
Beim
Jahresfest 1978 erzählte die 1891 geborene Diakonisse Hedwig Neese von
ihrer Arbeit 1914 im hinterpommerschen Lauenburg. Während andere ihrer
Mitschwestern dort im Krankenhaus tätig waren, erlebte sie als Kindergärtnerin
also gewissermaßen als Außenstehende wie man miteinander umging:
"in
Lauenburg hatten wir ein reges Leben. Es gab zwei Kirchen, die sehr in
Ordnung waren, eine katholische und eine evangelische. Dann hatten wir
ein Krankenhaus das gehörte uns nicht. Es war ein Johanniter
Krankenhaus unter Ada von Kriegsheim, die mit einer großen Schar von
Schwestern das Haus versah. Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit
mit dem Krankenhaus und waren gegenseitig gern gesehen. Auch mit Rat und
Tat halfen uns die Schwestern, wenn es nötig war."
Über
die Johanniterschwestern dieser Generation, von denen die letzte 1984 in
Ducherow beerdigt wurde, erfuhren die Diakonissen, die ihr Zentrum 1945
von Stettin nach Ducherow verlegt hatten, regelmäßig vom Ergehen des
Ordens und seinen Aktivitäten. |
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